![]() Nightmare On Elm Street Ein vollkommen entstellter Mann mit Messerklingen an seinen Fingern wartet in den Träumen von mehreren Teenagern, um diese dann auf bestialische Weise zu töten. Als Nancy (Rooney Mara) ihrem Wochenendjob in einem kleinen Diner in Springwood nachgeht, ahnt sie noch nicht, dass dieser Tag das Leben von ihr und ihren Freunden für immer verändern wird.
Denn da sitzt ihr Mitschüler Dean (Kellan Lutz, bekannt aus der „Twilight“-Reihe) an einem Tisch und anscheinend schläft dieser gerade. Eine weitere Freundin, Kris, (Katie Cassidy) versucht schließlich Dean aufzuwecken, mit nur mäßigem Erfolg. Denn als dieser zu sich zu kommen scheint, schneidet er sich auf einmal mit einem Messer die eigene Kehle durch. Was hier die Teenager nicht ahnen: Dean wurde im Traum von einem noch unbekannten Killer hingerichtet. Denn wer auf diesen von schrecklichen Verbrennungen verunstalteten Mann mit Hut, rot-grün gestreiften Pullover und Messerklingen an seinen Fingern trifft und im Traum ermordet wird, stirbt auch in der realen Welt. Nach der Beerdigung von Dean sieht auch Kris den Unbekannten erstmals in ihren Träumen. Als dieser sie dann verletzt, weigert sich das Mädchen wieder einzuschlafen. Anscheinend ist sie nicht die einzige mit diesem Problem und so verbringt sie die Nacht mit ihrem Freund Jesse (Thomas A. Dekker). Doch auch hier kann der gnadenlose Mörder wieder zuschlagen. Da mittlerweile auch Nancy an Schlafstörungen leidet, fangen sie und ihr Mitschüler Quentin (Kyle Gallner) an, der Sache auf den Grund zu gehen, um heraus zu finden, wer dieser schreckliche Kerl eigentlich ist. Sie stoßen auf den Namen Freddy Krueger (Jackie Earle Haley). Dieser ist vor einiger Zeit grausam ermordet worden und anscheinend ist jetzt seine Zeit gekommen, um sich an allen zu rächen. Doch warum ausgerechnet an Nancy und ihren Mitschülern? Die Zeit ist knapp, die Augenlider werden immer schwerer und Nancy muss sich beeilen, bevor sie erneut einschläft… Hollywood bringt erneut ein Remake eines Klassikers auf die Leinwand. Jedoch handelt es sich bei "Nightmare On Elm Street" nicht um einen gewöhnlichen Film aus den 80ern, nein, es ist DER Klassiker schlechthin. Regisseur Wes Craven hat mit diesem Meisterwerk eine Kultfigur erschaffen, die auch in sieben weiteren Fortsetzungen immer wieder ihr Unwesen treibt und dabei stets mit Charme und Humor glänzt. Zu verdanken ist dies sicherlich auch dem Schauspieler Robert Englund, der durch seine Rolle als Fred "Freddy" Krueger berühmt geworden ist. Und nun soll plötzlich ein anderer, doch eher unbekannter Schauspieler seinen Part übernehmen? Es ist wohl selbstverständlich, dass sämtliche "Nightmare On Elm Street" Fans das einfach nicht akzeptieren können. Denn nur Robert Englund ist der wahre Freddy! Aber werfen wir einfach die Vorurteile, dass ein Remake nur eine unkreative Neuauflage eines doch so guten Filmes ist, beiseite. Schließlich soll man ja immer offen für neue Filme sein. Bereits in den ersten fünf Minuten sind etliche Schreckmomente vorhanden, es reisst einen förmlich aus dem Kinosessel, so überzeichnet und laut sind die Geräusche, und wenn Freddy dann erst einmal mit seinen messerscharfen Klingen auf Metall trifft, zuckt man noch mehr zusammen. Und genau so ist auch der Rest des Filmes. Wer zart besaitet ist, sollte sich wohl lieber von "Nightmare On Elm Street" fern halten. Denn auch bei sämtlichen Folterszenen und Bluteffekten wurde nicht gespart. Die Story ist dem Original sehr ähnlich, beziehungsweise fast nahezu identisch. Natürlich gibt es hier und da kleine Veränderungen, aber die bringen dann wieder mehr und vor allem neuen Schwung in den Film. Doch jetzt stellen wir uns die wichtigste Frage: wie ist der neue Freddy Krueger? Wird die Figur von Jackie Earle Haley gut verkörpert? Oh ja, das wird sie. Wir müssen uns eingestehen, dass Haley ein grandioser Schauspieler ist und das Erbe von Krueger nicht mit Füßen tritt. Natürlich ist das markante Gesicht von Robert Englund etwas, dass man nicht so einfach durch ein bisschen Make-Up ersetzen kann. Aber durch Haley wird eine neue Figur erschaffen, ein neuer Freddy, etwas kleiner, seine Brandwunden sind aber dafür umso ausgeprägter und wesentlich brutaler! Wir können also beruhigt sein, dass Regisseur Samuel Bayer seinen Teil sehr gut erledigt hat und auch Wes Craven kann auf diese Entwicklung stolz sein. Selten hat ein Mörder, der seinen Opfern nur im Traum erscheint, so viel Aufmerksamkeit bekommen und war/ist so beliebt bei sämtlichen Zuschauern. Durch das doch offene Ende kann man vielleicht auf eine Fortsetzung hoffen?
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