![]() Juliet Marillier - Heir to Sevenwaters Juliet Marillier macht Marion Zimmer-Bradley - der Fantasyqueen schlechthin - Konkurrenz.
Juliet Marillier begibt sich mit dem vierten Teil der Sevenwaters-Saga neuerlich in das Reich der (pseudo-)historischen Fantasyromane und erzählt die Geschichte, die im keltischen Irland spielt, weiter. Die Fortsetzung der bisher dreiteiligen Serie liegt bis jetzt nur in Englisch vor.
Entgegen dem Titel geht es in diesem Roman nur bedingt um die Erben von Sevenwaters, sie sind nur der Auslöser für bestimmte Ereignisse. Finbar, der jüngste Sohn des Lord von Sevenwater, wird entführt und statt seiner ein Wechselbalg-Kind in die Wiege gelegt. Doch nur Finbars Schwester Clodagh erkennt, dass es sich dabei um ein Kind aus der Anderswelt – einem Feenreich – handelt und dass es ihre Aufgabe ist, den kleinen Bruder aus der anderen Welt zu befreien. Auf ihrem Weg trifft sie auf einen seltsamen Krieger ihres Cousins, der ihr zu Beginn eher schadet als hilft und sich als unangenehmer Zeitgenosse präsentiert. Doch nur mit seiner Hilfe kann sie ihren Bruder schließlich aus der Anderswelt retten und zu ihren Eltern zurückbringen. Doch Clodagh muss noch einmal in das Feenreich zurück, um einen geliebten Menschen zu retten. Die Autorin lässt sich zu Beginn viel Zeit, um die Lebens- und Familiensituation von Sevenwaters zu beschreiben, was etwas langatmig ist. Und teilweise sind die Handlungsstränge sehr vorhersehbar, man merkt sehr schnell, in welche Richtung die Geschichte verlaufen wird. Aber wer ein Fan von Fantasyromanen ist, dem wird auch dieses Buch von Juliet Marillier gefallen.
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